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UKW-Antenne - das richtige Kabel

UKW-Seefunkgerät richtig anschließen

Beim Funkgerät sind Skipper oft wählerisch - doch ein billiges RG58-Kabel frisst die Sendeleistung - je nach Länge - zu einem Großteil auf.

Beim Kabel für die UKW-Seefunkantenne nicht sparen

Beim Funkgerät sind Skipper oft wählerisch - doch ein billiges RG58-Kabel frisst die Sendeleistung - je nach Länge - zu einem Großteil auf.

Wer ein UKW-Funkgerät an Bord hat oder sich eins einbauen lässt, macht sich wenig Gedanken darüber, ob die Sendeleistung, die unten am Gerät erzeugt wird, auch wirklich oben ankommt. Die Werften beziehungsweise die Yachtdealer verbauen meist das billigste Kabel, dünn und leicht - und mit extrem hoher Dämpfung: RG58. Billiger geht's nicht mehr und schlechter auch nicht. Nicht umsonst schreiben die ISAF-Regeln für Offshore-Regatten maximale Dämpfungswerte für 50-Ohm-Koaxial-Kabel vor. Es gilt: je länger das Koax-Kabel, um so stärker die Dämpfung. Sie wird in Dezibel (dB) gemessen. Laut ISAF sind maximal 40 Prozent Leistungsverlust noch zulässig: von ursprünglich 25 Watt Sendeleistung kommen dann noch 15 Watt an der Antenne an.

In der Praxis sieht das dann so aus: Beim nur 5 mm dicken Billig-Kabel RG58 ist nach ISAF-Regeln bereits bei elf (!) Metern Kabellänge zwischen UKW-Seefunkgerät und Antenne im Masttopp Feierabend: Dann sind bereits 40 Prozent der Energie sinnlos verbraten. In den ISAF-Regeln für Offshore-Regatten ist das RG58 übrigens gar nicht enthalten: Es ist in den USA nicht erhältlich. Die ISAF beginnt mit dem dort handelsüblichen RG8X, das bis knapp 14 Meter tauglich ist.

Das teurere und 10 mm dicke RG 213, das in etwa dem RG8U entspricht, schafft nach ISAF-Regeln immerhin 27 Meter. Das Aircell (7,3 mm) schafft sogar noch etwas bessere Werte. Busse Yachtshop empfiehlt das RG58 nur für Längen bis vier Meter.

Übigens: Marine-VHF/UKW-Anwendungen benötigen 50-Ohm-Koax-Kabel. TV-Kabel mit 75 Ohm passen daher nicht.

Dämpfung von UKW-Antennenkabeln berechnen

Die richtige Antennenlänge für UKW-Seefunk

Im UKW-Seefunk wird im sogenannten 2-Meter-Bereich gefunkt. Die Länge der Antennen richtet sich auch im UKW-Bereich nach der Wellenlänge (Lambda): Die beste Antennenlange ist ein ganzzahliger Bruchteil der Wellenlange (Lamda). Üblich und am bewährtesten sind 1/2 oder 1/4-Lambda, macht etwa einen Meter beziehungsweise 50 Zentimeter. Die Ein-Meter-UKW-Seefunk-Antennen bringen den meisten Gewinn. Kleinere Antennen, meist mit als Wendelantennen oder mit Anpassungskondensator, taugen nur etwas für den Notfall.



(c) Q-Visions Media Andrea Quaß