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Seenotrolle

Kein Theater: die Seenotrolle

* In der Seenotrolle, die neben der Sicherheitseinweisung ins Logbuch gehört, wird in einer Tabelle festgelegt, wer was im Notfall macht. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte die Seenotrolle in die Klos hängen...

* Wer übernimmt das Feuerwerk? Genaue Einweisung!

* Wer Navigation beherrscht, macht sich vertraut mit GPS und anderen Navi-Geräten. Er übernimmt im Notfall die Standortbestimmung.

* Die MOB/POB-Taste muss jeder drücken können.

* Jeder sollte ins Funkgerät eingewiesen werden. Bei unseren Törns hängen fix und fertig englisch ausgefüllte (!) Vordrucke für Not- und für Dringlichkeitsverkehr (MOB) immer neben der Funkanlage. Patentinhaber kommen natürlich zuerst in die Seenotrolle. Tipp: Für NOTVERKEHR gibt es "amtliche" Vordrucke. Kann man aus Funklehrbüchern kopieren. Ich habe mir ähnliche, aber einfachere speziell für UKW am PC gebastelt. So ausfüllen, dass man nur ablesen muß.

* Wer macht die Rettungsinsel klar? Schon mal üben lassen. Mindestens drei Leute einteilen.

* Wer kümmert sich um den roten Notbeutel, in dem vor dem Auslaufen unter anderem alle Papiere, Geld, Schlüssel sowie UKW-Handfunke, Hand-GPS, Nebelhorn, Seenot-Signalspiegel und Feuerwerk gesammelt wurden? Da müssen dann nur noch Logbuch und Seekarte rein. Der Beutelmann hat nur die Aufgabe, den Beutel in die Rettungsinsel zu befördern.

* Leckage-Kontrolle: Jeder muss die Katakomben seinen Kabine in- und auswendig kennen, um im Falle einer Leckage auch unter Wasser Löcher ertasten zu können. Kojen auseinderbauen lassen, jeder soll sehen wie es darunter aussieht, wo der Rumpf beginnt.

* Wenn Wasser im Schiff ist, ist es manchmal schwierig festzustellen, woher die Suppe kommt. Beliebt sind Lecks an den Gebern für Logge und Lot sowie an den Durchführungen für Klos, Motorkühlwasser etc.



(c) Q-Visions Media Andrea Quaß